Benedikt

Mein Name ist Benedikt, ich bin 18 Jahre alt und aktuell der FSJler der Friedrich-Ebert-Stiftung in Dresden.

Meine Schullaufbahn am Goethe-Gymnasium Bischofswerda habe ich 2017 mit dem Abitur beendet. Doch was tun nach der  Schule? Zugegeben diese Frage bewegte meine Eltern lange Zeit deutlich mehr als mich selbst. Aber irgendwann wird man praktisch dazu gezwungen darüber nachzudenken und sich darum zu kümmern. Ziemlich schnell wurde mir klar, dass ich im Anschluss nicht direkt studieren wollte, da ich für eine gewisse Zeit mal rauswollte aus dem immer gleichen Trott des Lernens. Was jedoch kann man als junger Mensch nach der Schule sonst tun? Eine recht einfache Frage ein Freiwilliges Soziales Jahr oder ein Bundesfreiwilligendienst. Jeder kennt aber auch die Standardvorurteile gegenüber solchen Modellen, wie die Freiwilligen sind nur billige Hilfskräfte. Das mag in der Pflege oder in den Kitas vielleicht auch stimmen. Deshalb suchte ich nach einem FSJ, welches mich auch menschlich weiterbringen könnte und da ich mich auch stark für Politik interessierte, suchte ich einfach nach Freiwilligenstellen im Bereich der politischen Bildung von Jugendlichen und Erwachsenen.

Dabei merkte ich schnell, dass die Sächsische Jugendstiftung eine gute Hilfe ist, da sie die Vergabe aller FSJ/BFD-Stellen im Bereich Politik in Sachsen koordiniert. Nach einem recht unkomplizierten Bewerbungsverfahren und einem dazugehörigen Gespräch wurde ich zum großen Auswahltag eingeladen, dort traf ich auf meine damaligen Mitbewerber, wovon fast alle meine heutigen FSJ-Kollegen sind und auf die einzelnen Einsatzstellen. Ich persönlich wollte am liebsten in einer Stiftung arbeiten, da ich einen tieferen Einblick in die Arbeit solcher Organisationen erhalten wollte. Im Speziellen favorisierte ich die Friedrich-Ebert-Stiftung, welche mich auch annahm. Jedoch gibt es noch viele weitere spannende Einsatzstellen.

Meine Aufgaben in der Einsatzstelle sind vielfältig, von der Pflege bzw. stetigen Aktualisierung unserer Adressverwaltung bis zur Planung und Vorbereitung der immer wieder stattfindenden Planspiele zum Thema Kommunalpolitik. Dabei gehen Teamer, also Referenten unserer Stiftung an verschiedene Schulen und zeigen den Schülern, wie Demokratie in den Gemeinden vor Ort funktioniert. Hierzu bereiten sie zusammen mit den Jugendlichen eine Stadtratssitzung vor, diese wird danach von den Schülern durchgeführt. Dabei ist das Ziel den Teilnehmern die Kommunalpolitik näher zu bringen und einer gewissen Unwissenheit bezüglich dieses Themas in unserer Gesellschaft entgegen zu wirken. Des Weiteren gehört zu meinen Aufgaben auch die Betreuung und Organisation von Veranstaltungen im Bereich der Erwachsenenbildung. Dabei hat man oft die Chance mit interessanten Personen ins Gespräch zu kommen und spannende Eindrücke zu sammeln.