Fachtagung

„Pilgern, eine Methode der Sozialen Arbeit!?“

Seit 2013 erprobt die Sächsische Jugendstiftung mit ihrem Programm „Zwischen den Zeiten“ Pilgern auf seine Eignung als Methode der Sozialen Arbeit.
Die Ergebnisse dieser dreijährigen Methoden- und Programmentwicklungsphase sollten gerne Fachkräften aus dem Bereich Sozialwesen, Justiz und Verwaltung zugänglich gemacht werden. Im Rahmen des Fachtages wurden die Resultate, der hierzu durchgeführten Evaluationen, veröffentlicht.

Neben Sachdiskussionen in moderierten Kleingruppen gab es an diesem Tag drei Fachvorträge.

Frau Prof. Dr. Angela Teichert - PFH Dresden

präsentierte die Ergebnisse einer umfangreichen Evaluation zum Programm. Vorgestellt wurden die Resultate einer „Teilnehmenden Beobachtung“ und die Auswertung von Experten-Interviews aus den Bereichen Justiz, Verwaltung und Jobcenter.

Herr Dr. Stephan Hein  - Technische Universität Dresden

referierte über die speziell für den methodischen Ansatz entwickelten Bildungseinheiten. Er informierte über die Ergebnisse einer vergleichenden Untersuchung, bei der die moralische Urteilsfähigkeit heranwachsender Straftäter mit der von Teilnehmenden aus dem Bereich Freiwilliges Soziales Jahr  verglichen wurde.

Herr Bernd Holthusen  - Deutsches Jugendinstitut München

bot in seinem Vortrag eine bundesweite Perspektive und aktuelle statistische Daten zum Bereich Jugendgerichtshilfe und Kriminalprävention. Darüber hinaus ging es um Institutionenübergreifende Kooperation und die Verortung der von der Sächsischen Jugendstiftung entwickelten Methode in den Bereich der Ambulanten Maßnahmen.

 

Wer sich für die Forschungsergebnisse interessiert, kann gerne bei der Sächsischen Jugendstiftung die Broschüre „Zwischen den Zeiten - Pilgerprojekte für junge Menschen an der Schwelle zum Erwachsensein“ bestellen unter: senger@saechsische-jugendstiftung.de