Im Projekt zum Schienenfahrzeugbau in Görlitz gehen beleuchten Jugendliche die Entwicklung einer der wichtigsten Industrien der Stadt.
Seit über 175 Jahren werden in Görlitz Schienenfahrzeuge gebaut, eine Tradition, die Generationen geprägt hat. Mit der Schließung des Waggonbaus, geht eine Tradition zu Ende. Viele Familien, haben über Generationen von und mit dem Bau von Schienenfahrzeugen gelebt. Die Diskussion um den Wandel und die anstehenden Veränderungen am Standort, bietet für die Jugendlichen greifbares Thema.
Das wachsende Interesse der jungen Generation an der Geschichte des Ortes zeigt, dass Industriekultur mehr ist als Maschinen und Gebäude – sie erzählt von Menschen, Erfahrungen und Lebenswegen. Die Jugendlichen recherchieren, führen Interviews mit ehemaligen und aktuellen Beschäftigten und arbeiten mit historischen Materialien.
Die Ergebnisse werden öffentlich präsentiert und machen die Geschichte der Region für ein breites Publikum zugänglich. Kooperationspartner sind das RABRYKA als Soziokulturelles Zentrum sowie die Initiative Waggonbauerbe.
Träger: goerlitz21 e.V.
Ort: Görlitz