Was passiert, wenn junge Menschen Geschichte sichtbar machen?
Bei den Jugendgeschichtstagen zeigen Jugendliche aus ganz Sachsen, welche Geschichten in ihren Orten stecken.
Im Förderprogramm Spurensuche der Sächsischen Jugendstiftung haben sich in diesem Jahr 20 Jugendgruppen mit regionaler Geschichte auseinandergesetzt. Sie haben recherchiert, Archive besucht, mit Zeitzeug*innen gesprochen, vergessene Orte aufgespürt und gefragt, was Vergangenheit mit ihrem Leben heute zu tun hat.
Am 26. und 27. November 2026 kommen die jungen Spurensucher*innen im Sächsischen Landtag zusammen. Am Donnerstag stehen Workshops, Austausch und Begegnung im Mittelpunkt. In diesem Jahr greifen die Jugendgeschichtstage das Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen – TACHELES auf. Jüdisches Leben in Vergangenheit und Gegenwart, Erinnerungskultur und Antisemitismusprävention bilden dabei einen besonderen Schwerpunkt.
Ein besonderer Programmpunkt ist die Wanderausstellung #LastSeen, die im Rahmen der Ausstellungstour „Festgehalten. Verschleppt aus Deutschland 1938–1945“ zu sehen sein wird. Sie zeigt Bilder der NS-Deportationen und eröffnet einen eindrücklichen Zugang zu Fragen von Erinnerung, Verantwortung und historischer Aufarbeitung.
Am Freitag, den 27. November 2026, öffnet sich der Projektemarkt für die Öffentlichkeit. Von 11:00 bis 16:00 Uhr präsentieren die Jugendgruppen ihre Ergebnisse im Sächsischen Landtag. Besucher*innen sind herzlich eingeladen, mit den Jugendlichen ins Gespräch zu kommen und zu erleben, wie vielfältig, kreativ und aktuell Jugendgeschichtsarbeit in Sachsen ist.
Herzliche Einladung zum öffentlichen Projektemarkt:
Freitag, 27. November 2026, 11:00–16:00 Uhr
Sächsischer Landtag Dresden