Spurensuche
02
Apr

Als das Wasser alles veränderte – Jugendliche erinnern an die Flutjahre 2002 & 2013

Viele erinnern sich noch genau an das Wasser, die Zerstörung, den Zusammenhalt. Die Hochwasser von 2002 und 2013 haben das Muldental tief geprägt und genau diesen Ereignissen gehen Jugendliche in diesem Projekt nach.

Sie erforschen, was damals passiert ist: Wie entstanden die Fluten? Welche Auswirkungen hatten sie auf Städte und Menschen? Und was wurde daraus gelernt? Dabei stehen nicht nur Zahlen und Fakten im Mittelpunkt, sondern vor allem persönliche Geschichten von Betroffenen und Helfer*innen.

Das Thema ist aktueller denn je. Hochwasser kann jederzeit wieder auftreten und im Kontext des Klimawandels nehmen extreme Wetterereignisse zu. Das Projekt verbindet daher Vergangenheit und Zukunft: Was können wir aus den Erfahrungen lernen? Und wie können wir besser vorbereitet sein?

Viele Jugendliche haben selbst einen direkten Bezug, über ihre Familien oder durch Erzählungen aus ihrem Umfeld. Diese persönliche Verbindung macht das Thema besonders greifbar und motiviert zur intensiven Auseinandersetzung.

Die Umsetzung erfolgt in mehreren Phasen: Die Jugendlichen recherchieren in Archiven, führen Interviews und besuchen betroffene Orte. Ergänzend nehmen sie an Workshops teil, in denen sie sich mit Katastrophenschutz beschäftigen.

Aus den Ergebnissen entsteht eine Wanderausstellung mit interaktiven Elementen, Karten und digitalen Inhalten. So werden die Erfahrungen nicht nur dokumentiert, sondern auch für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Kooperationspartner sind unter anderem Feuerwehr, Technisches Hilfswerk, Wasserwacht sowie lokale Einrichtungen.

Träger: DRK Kreisverband Muldental e.V.
Ort: Grimma & Wurzen