Spurensuche Antragsstellung

Spurensuche fördert Jugendprojekte in Sachsen und ermutigt Jugendliche, sich mit regionaler Geschichte auseinanderzusetzen. Forschendes Lernen, demokratische Werte und lokales Engagement stehen dabei im Mittelpunkt.

Schreibt Geschichte – und werdet Teil von Spurensuche!

Es ist wieder soweit! Spurensuche fördert 2026 erneut bis zu 20 Projekte der Jugendgeschichtsarbeit. Jedes Jahr begleiten wir Gruppen, die sich auf historische Forschungsreise begeben und die Geschichte ihres Ortes erschließen.

Spurensuche bietet euch die Chance, verborgene oder fast vergessene Geschichten ans Licht zu bringen und sie für die Menschen in eurer Region wieder sichtbar zu machen. Im Laufe des Projektjahres trefft ihr andere Spurensucher*innen und präsentiert eure Ergebnisse schließlich auf den Jugendgeschichtstagen. So tragt ihr dazu bei, lokale Erinnerungen lebendig zu halten. Mit eurer Spurensuche könnt ihr die Erinnerung an historische Ereignisse lebendig halten.

Im Förderjahr 2026 setzt Spurensuche zusätzlich einen besonderen Akzent auf migrantische Perspektiven in der Jugendgeschichtsarbeit. Neben allen bisherigen thematischen Zugängen möchte Spurensuche ausdrücklich auch Projekte ermutigen, Migrationsgeschichte mit regionaler Geschichte zu verbinden, kulturelle Vielfalt sichtbar zu machen und historische Integrationsprozesse zu beleuchten. Dieser Schwerpunkt ergänzt das offene Themenspektrum des Programms und erweitert es um weitere Perspektiven auf lokale Geschichte.

Online-Infoveranstaltungen

Ihr interessiert euch für ein Jugendgeschichtsprojekt? In unserer Online-Infoveranstaltung erfahrt ihr alles Wichtige über eine Förderung bei Spurensuche und könnt alle Fragen, die ihr habt, stellen. Kommt einfach vorbei – wir freuen uns auf euch! Keine Anmeldung nötig!

Wann?
15. Januar, 13 Uhr / 30. Januar, 15 Uhr / 11. Februar, 10 Uhr / 23. Februar, 13 Uhr

Wie lang?
ca. 30 Minuten

Wo?
Einwahllink: Hier klicken

Verbleibende Zeit zur Abgabe der Bewerbung

Tage
Stunden
Minuten
Sekunden

Euer Projektzeitraum

Bis zum 28. Februar 2026 müsst ihr den ausgefüllten Förderantrag per E-Mail an den Spurensuche-Kontakt und als ausgedrucktes Dokument per Post versendet haben.

Euer Projekt startet am 1. April und endet am 30. November 2026.

Alle weiteren, verbindlichen Termine könnt ihr der Terminliste am rechten Rand entnehmen. 

Förderantrag.pdf

Kontakt

Susanne Kuban

Programmleitung

Termine

30Jan2026
Online-Infoveranstaltung Spurensuche
24Apr2026
Online Aufktakt
27 - 28
Jun 2026
Kick Off
19 - 20
Nov 2026
Sächsische Jugendgeschichtstage 2026

Förderung

Das Programm „Spurensuche“ wird aus Steuermitteln des Freistaates Sachsen auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushalts sowie durch Bundesmittel des Bundesministeriums mitfinanziert.

Downloads

Förderantrag.pdf
Informationsblatt.pdf
Plakat A3.pdf

Wichtige Informationen

Teilnehmen können Jugendgruppen aus Sachsen, hauptsächlich im Alter von 12 bis 18 Jahren. Projektträger sind Träger der Jugendarbeit. In Ausnahmefällen können auch Vereine, Kirchgemeinden sowie Stadt- und Gemeindeverwaltungen Träger sein. Schulen sind nicht antragsberechtigt, aber z. B. ihre Fördervereine – vorausgesetzt, das Projekt ist außerschulisch.

Wir fördern euer Projekt mit 1.800,- €. Damit könnt ihr z. B. folgende Kosten finanzieren:

  • Recherchearbeiten und Exkursionen
  • Miete bzw. Kauf technischer Geräte
  • Honorare, Fahrt- und Übernachtungskosten
  • Verpflegung und Material
  • Dokumentation der Ergebnisse z. B. in Form von Filmen, Ausstellungen, Audioguides, Podcast´s
  • Ausstattungsgegenstände (z. B. Laptop, Drucker) mit einem Wert über 400 € können in Ausnahmefällen ebenfalls gefördert werden – mit entsprechender Begründung.
  • Bei der Planung des Projektes solltet ihr bedenken, dass der Projektzeitraum verbindlich festgelegt ist. Das heißt, die Fördermittel können nur in dem Projektzeitraum zur Deckung von Kosten eingesetzt werden.
  • Plant ausreichend Zeit für die Erstellung und den Druck der Ergebnisdokumentation ein. Die Ergebnisdokumentation sollte ein Produkt darstellen, das im Umfeld bzw. in der Region des Projektes eine Verwendung finden kann.
  • Für die Umsetzung sind mindestens 5–8 Jugendliche erforderlich. Bei der „Jugendgeschichtsarbeit“ sind Teamarbeit, Kontaktfreudigkeit, Gesprächsbereitschaft, Neugier und Ausdauer wichtig. Die Projektleitenden müssen zudem die Voraussetzungen für die Umsetzung schaffen und den Prozess beteiligungsorientiert gestalten.
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