Spurensuche
12
Aug

Spurensuche in Burgstädt – Auf den Spuren der NS-Zeit

Zwischenbericht

Das Projekt der Spurensuche startete nach den Sommerferien mit 5 Jugendlichen, welche in Burgstädt wohnen oder hier zu Schule gehen. Die Gruppe setzt sich aus 3 männlichen und zwei weiblichen Personen zusammen. Das erste Treffen diente der groben Projektplanung. Die Teilnehmenden entschieden sich für ein Videoprojekt, bei dem es um den Nationalsozialismus in Burgstädt geht.

Das genaue Thema blieb noch offen. Wobei hier schon ein Arbeitsplan, vom Start bis zum Abschluss des Projektes mit genauen Zwischenschritten, erarbeitet wurde. Bei dem darauffolgenden Treffen wurde ein Grundwissensstand mit den teilnehmenden Jugendlichen erarbeitet, wobei die herausstechenden Ereignisse zwischen 1928 und 1945 in einem Zeitstrahl zusammen- und eingetragen wurden.

In den anschließenden Treffen wurde sich darauf geeinigt, dass Einzelschicksale innerhalb des Projektes eine Rolle spielen sollen. Hierzu fand eine Recherche in verschiedenen Totenbüchern im digitalen Raum statt, welche von der pädagogischen Fachkraft initiiert und unterstützt wurde. Bisher ist noch unklar wie die bisher ausgearbeiteten Fakten in ein Video umgesetzt werden bzw. ob ein Video innerhalb des vorgegebenen Zeitraumes realistisch ist.


Die größte Herausforderung des Projektes Spurensuche ist es, eine beständige Regelmäßigkeit der Treffen aufzubauen, da die Teilnehmer*innen aus verschiedenen Kontexten stammen und die eigene Freizeitgestaltung eine große Rolle spielt. Erschwert wurde dies auch durch die verschiedenen Urlaubsplanungen innerhalb der Sommer- und Herbstferien, welche immer einem Bruch gleichkommen.

Träger: Muldentaler Jugendhäuser e.V.
Ort: Burgstädt