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Benachteiligte junge Menschen stärken und Armut in Sachsen sichtbar machen – das ist das Ziel von genialsozial–lokal. Denn Armut betrifft nicht nur Länder des Globalen Südens. Auch in Deutschland und in Sachsen erleben viele Menschen soziale Benachteiligung und fehlende Teilhabe. Den Schulen steht daher ein Lokalanteil von 30 % des Aktionstag-Erlöses zur Verfügung, den sie für regionale Projekte einsetzen können.

Genialsozial Lokal

Den Lokalanteil beantragen - so geht's

Nach den Sommerferien bis Anfang November kann jede Schule, die am Aktionstag teilgenommen hat, den Betrag online abrufen.

Was wird benötigt?

  • Projekttitel

  • kurze Beschreibung

  • Info zur Beteiligung der Schülerschaft an der Projektauswahl
  • Kontoverbindung

 

genialsozial prüft anschließend euren Antrag und überweist das Geld direkt an eure Schule oder an das Projekt, das ihr unterstützen möchtet

26
Jan
genialsozial

Lokalgelder des Hannah-Arendt-Gymnasiums unterstützen den Generationenhof

Am 24. Juli 2025 tauschten fast 400 Schülerinnen und Schüler des Hannah-Arendt-Gymnasiums in Markranstädt im Rahmen des Aktionstages genialsozial die ...

Kontakt

Felicitas Koch 

Koordination Lokal-Projekte 

Haupt­sponsor

Partner

Was kann mit dem Lokalanteil gefördert werden?

Mit dem Lokalanteil (30% des Aktionstag-Erlöses der eigenen Schule) können Projekte unterstützt werden, die gesellschaftliche Teilhabe fördern, soziale Benachteiligung ausgleichen oder Armut sichtbar machen und ihr entgegenwirken.

Gleichzeitig beschäftigen Schülerinnen und Schüler in Sachsen weitere gesellschaftlich relevante Themen, wie z. B. Umwelt- und Klimaschutz, angemessene Lernbedingungen oder Tierschutz. Um dieses Engagement junger Menschen stärker zu fördern, kann künftig ein Teil der Mittel auch außerhalb der bisherigen Förderkriterien eingesetzt werden.

Daraus ergibt sich folgende Regelung zur Verwendung des Lokalanteils.

  • 50 % können thematisch frei eingesetzt werden (z. B. thematische Workshops ohne Bezug zu Armut oder sozialer Benachteiligung, schulinterne Veranstaltungen, Umweltprojekte, Unterstützung von Tierheimen etc.).
  • 50 % müssen weiterhin für Projekte verwendet werden, die gesellschaftliche Teilhabe fördern, soziale Benachteiligung ausgleichen oder Armut thematisieren 

 

Wichtig: Der schuleigene Lokalanteil kann weiterhin vollständig für Projekte eingesetzt werden, die den Förderkriterien entsprechen.

Für beide Varianten gilt: Die Schülerschaft sollen aktiv in die Ideen- und Entscheidungsfindung eingebunden werden. 

  • Workshops oder Infoveranstaltungen zum Thema Armut
  • Projekte mit bzw. Spenden an lokale gemeinnützige Organisationen (Tafeln, Kleiderkammern, Hilfsangebote für wohnungslose Menschen)

  • Schuleigener Förderfonds für Klassenfahrten oder Schulmaterialien

  • Unterstützung für Kinder und Jugendliche aus einkommensarmen Familien

  • Projekte für Menschen mit Fluchterfahrung

  • Initiativen für Menschen in schwierigen Lebenslagen

  • Workshops zu Diskriminierung und Armut

  • Projekte oder Initiativen für soziale Gerechtigkeit (z. B. bezahlbarer Wohnraum, Bildungsgerechtigkeit, faire Löhne)

  • Inklusive oder diskriminierungskritische Schulprojekte

1

Informieren

Teilt die Ergebnisse des Aktionstages mit der ganzen Schule: Wie viele haben mitgemacht? Wie viel Geld wurde erarbeitet?
Davon steht euch ein Lokalanteil von 30% für ein soziales Projekt zur Verfügung.

2

Grübeln

Was bedeutet Armut oder Benachteiligung bei euch vor Ort? Wie kann euer Lokalanteil helfen?
Sammelt Ideen in Klassen, AGs oder im Schülerrat.

3

Diskutieren

Sprecht gemeinsam über die Vorschläge:
Passt die Idee zum Motto „Deine Arbeit gegen Armut“? Trägt sie wirklich dazu bei, Benachteiligung abzubauen?
Wenn ihr unsicher seid, unterstützt euch das genialsozial-Team gern.

4

Wählen

Ihr entscheidet: durch eine Abstimmung aller oder durch ein gewähltes Gremium.
Das Projekt mit den meisten Stimmen wird umgesetzt.

Downloads für Schulen

Spendenscheck
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